Mitteilung vom 02.11.2022
Bereich: Kultur 
Unglaublich: Bundesregierung will Bibeltext am Berliner Schloß verhüllen!

Manchmal denkt man, noch bekloppter geht es kaum noch. Doch jetzt wurde durch eine Anfrage im Bundestag bekannt, daß die Bundesregierung das gerade erst restaurierte Berliner Schloß politisch-korrekt verunstalten will. Die „Cancel Culture“ wird immer verrückter. Und das vor allem unter dem Druck der Grünen!

Unfaßbar: Diese christliche Inschrift will die grüne Kulturstaatsministerin Claudia Roth am Berliner Schloß verschwinden lassen: „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“

Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hat von ersten Plänen berichtet, mit denen sie gegen die christliche Inschrift auf der Kuppel des Berliner Stadtschlosses vorgehen will. Derzeit werde geprüft, ob sich das Bibelzitat mit „alternativen, kommentierenden und reflektierenden Texten“ temporär überblenden lasse, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Unionsfraktion im Bundestag.

Das kulturmarxistische Vorhaben der Bilderstürmerei sei, so Claudia Roth, „Teil der programmatischen Bemühungen zur Auseinandersetzung mit der Symbolik von Kuppel, Kreuz und Inschrift“. Weiter heißt es: „Die Bundesregierung ist sich der Problematik bewußt, die von einer städtebaulich und baukulturell begründeten, gleichwohl politisch und religiös interpretierbaren Wiederherstellung der monarchischen und christlichen Symbolik am Gebäude einer Institution wie des Humboldt Forums ausgeht.“

Claudia Roth 2015 als Bundestagsvizepräsidentin beim Staatsbesuch im Iran: Mit dem Kopftuch unterwarf sie sich den religiösen Sitten des mörderischen Mullah-Regimes. Die christlichen Wurzeln der eigenen Nation will sie dagegen verleugnen und auslöschen

Die geplante Verunstaltung der liebevoll wiederhergestellten Elemente der Kuppel des Berliner Schlosses läßt Roth als „Kontextualisierung“ verbrämen. Derzeit werde über einen Text auf einer Informationstafel abgestimmt, der über den historischen Hintergrund der Entstehung der Kuppel und „die Haltung der Akteure des Humboldt Forums“ Aufschluß geben soll.

Anstoß der Diskussion sind die christliche Original-Inschrift unterhalb der Kuppel sowie das Kreuz auf der Spitze. Linke Kritiker, darunter Kulturstaatsministerin Roth, stoßen sich insbesondere an dem Bibelzitat: „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“.
Noch 1990 lief Claudia Roth bei einer linksextremen Demo gegen die deutsche Einheit hinter dem Transparent „Nie wieder Deutschland“ her
Die Grünen-Politikerin hatte den Bibel-Text in der Schloßkuppel in der Vergangenheit mehrfach kritisiert, weil er vermeintlich der „Weltoffenheit“ widerspreche. Wörtlich Roth an anderer Stelle: „Die Inschrift wird als Anspruch einer Dominanzkultur wahrgenommen.“ Es reiche nicht aus zu sagen, das sei historisch so gewesen. Heute seien wir weiter. „Wenn das ein Ort ist, an dem sich unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Religionen treffen sollen, dann müssen wir das, was historisch so war, kontextualisieren.“ Es müsse etwas passieren, aber, so Roth gönnerhaft: „Wir reißen das Gebäude nicht wieder ab.“

Peter Hahne: Roth hat pechschwarzen Bildungsnotstand

Der ehemalige ZDF-Journalist Peter Hahne, der 16 Jahre lang im Leitungsgremium der Evangelischen Kirchen (EKD) in Deutschland saß, hält Roths Vorhaben für grotesk. „In den USA käme nie jemand auf die Idee, ‘In God we trust’ von den Dollarnoten zu streichen. Bei Roth leuchtet pechschwarzer Bildungsnotstand“, kritisierte er gegenüber der JUNGEN FREIHEIT.

Scharfer Kommentar von Peter Hahne zur Attacke der Bundesregierung auf das Berliner Schloss
Peter Hahne wörtlich: »Dümmer geht's nimmer! Wenn Bildungs- und Glaubensnotstand aufeinandertreffen, wird die Ideologie zur Gefahr. Das demonstriert die Ampelregierung, die durch Kulturstaatsministerin Claudia Roth verlautbaren läßt, man wolle das Bibelwort am Berliner Schloß „es ist in keinem anderen Heil außer in Jesus Christus“ verhüllen. Dies sei ein unzulässiger „Herrschaftsanspruch des Christentums“. Dabei geht es in dem Wort gar nicht um Herrschaft, sondern ums Herz, das man Gott gibt, indem man vor ihm und nicht vor Menschen kniet.

Aber was wundert man sich? Beim Streit um das Kreuz auf dem Schloß ließ die EKD verlautbaren, man habe „kein Interesse“ daran. Klar, Bischöfe verleugneten das Kreuz ja auch bei einem Moschee-Besuch in Jerusalem. Von diesen Moscheen soll nun in Deutschland, gefeiert von der Ampelregierung, der Muezzin rufen. Das ist politischer (!) Herrschaftsanspruch pur. Aber diese bildungsfernen Berliner Politiker kennen weder die Bibel noch den Koran. In den multikulturellen USA käme niemand je auf die Idee, „In God we trust“ von den Dollar-Noten zu streichen. Im Gegenteil: Die US-Republikaner erkämpfen ihren erwarteten Wahlsieg am 8. November gerade mit zentral christlichen Themen.«

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Dieter Stein
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